Zeche Zollern

Ort: Dortmund

Ortsteil: Kirchlinde / Bövinghausen

 

         

 

 

 

"Rahm 1"   (Lage in Kirchlinde, im Feld "Rahm I") 1856 Teufbeginn, 1859 Einstellung der Teufarbeiten, 1867 Sümpfen und Umbenennung in "Zollern 1", 1868 Teufeinstellung in 60m Teufe und Absaufen, später Umbenennung in "Zollern 3", 1901 Sümpfen und Weiterteufen, 1902 erreicht der Schacht in 113 m Teufe das Karbon, 1903 in Betrieb, 1971 stillgelegt

 

 
"Rahm 2"   (neben "Rahm 1") 1856 Teufbeginn, 1859 Einstellung der Teufarbeiten, 1867 Sümpfen und Umbenennung in "Zollern 2", 1868 Teufeinstellung wegen starker Wasserzuflüsse, 1871 Sümpfen und Weiterteufen, 1872 erreicht der Schacht in 112m Teufe das Karbon und Umbenennung in "Zollern 1", 1879 in Betrieb, 1971 stillgelegt

 

   
"Zollern 2"   (Lage in Bövinghausen) 1898 Teufbeginn, im gleichen Jahr geht der Schacht zu Bruch, wird jedoch an gleicher Stelle neu abgeteuft, 1899 erreicht der Schacht in 140m Teufe das Karbon, 1900 in Betrieb, 1966 verfüllt

 

   
"Zollern 4"   (neben "Zollern 2") 1900 Teufbeginn, 1902 in Betrieb, 1971 stillgelegt

 

   
"Zollern Ost"   (Wetterschacht) 1944 Teufbeginn, jedoch im gleichen Jahr Abbruch der Arbeiten, 1948 erneut Teufbeginn auf bereits vorhandenem Blindschacht (Ansatzpunkt in Dortmund-Rahm, Bannerberg), 1950 in Betrieb, 1971 stillgelegt

 

   
"Westschacht"   (Lage in Dortmund-Lütgendortmund, nahe der Martener Strasse, im Westfeld der Zeche Germania) 1946 erneuter Teufbeginn (1942-1943 waren schon einmal Arbeiten an diesem Schacht ausgeführt worden), 1948 in Betrieb, 1971 stillgelegt

 

   

 

Quellen: - Huske, Joachim: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier, Bochum 1998, S. 504, S. 1051-1053, S. 360-361

 


 

Lage der Schächte und der angrenzenden Grubenfelder um 1923

 

 

Legende:

A = Erin

B = Lothringen

C = Harpener Bergbau AG

D = Germania

E = Dorstfeld

F = Hansa

G = Westhausen

H = Graf Schwerin

1 = Schacht 4

2 = Schacht 2

3 = Schacht 1

4 = Schacht 3

     
     
grün = Grubenfeld Zollern grau = angrenzende Grubenfelder weiß = unvollständig dargestelltes Grubenfeld