Zeche Oberhausen

Ort: Oberhausen

Ortsteil:

 

         

 

 

 

Schacht 1   Teufbeginn, 1856 erreicht dieser Schacht in 141m Teufe das Karbon, 1857 in Betrieb, 1908 Zubruchgehen, Verfüllen und Neuteufen, 1909 wieder in Betrieb, 1960 verfüllt

 

 
Schacht 2   (neben Schacht 1) 1855 Teufbeginn, 1857 in Betrieb, 1911 verfüllt und ab 145m Teufe neu teufen, 1912 wieder in Betrieb, 1960 verfüllt

 

   
Schacht 3   1873 Teufbeginn, 1874 Schwimmsandeinbruch in 34m Teufe und Aufgabe, Neuansatz im gleichen Jahr 56m nordwestlich des aufgegebenen Schachtes, 1876 erreicht dieser Schacht in 238m Teufe das Karbon, 1879 Ausgliederung in eigenständige Zeche Osterfeld und Umbenennung in "Osterfeld 1", 1993 verfüllt

 

   
"Sterkrade"   (Lage im Westfeld, Oberhausen-Holten) 1895 Teufbeginn, im gleichen Jahr Umbenennung in "Hugo" und Ausgliederung in eigenständige Zeche Hugo, 1896 in 80m Teufe Wasserzuflüsse und Stundung der Arbeiten, 1897 Weiterteufen, 1898 Schwimmsandeinbruch und Zubruchgehen des Schachtes, 1899 Einbringen eines Betonpfropfens in 70m Teufe, 1901 Weiterteufen, 1902 erreicht dieser Schacht in 335m Teufe das Karbon, 1904 in Betrieb, 1949 Umbenennung in "Hugo Haniel", 1971 Umbenennung in "Osterfeld 7", 1993 aufgegeben und verfüllt

 

   
"Sterkrade 1"   ("Constanzia", Lage nahe Bahnhof Sterkrade) 1897 Teufbeginn, 1901 erreicht dieser Schacht in 277m Teufe das Karbon, 1903 in Betrieb und Ausgliederung in eigenständige Zeche Sterkrade, 1971 Umbenennung in "Osterfeld 5", 1995 abgeworfen, 1996 verfüllt

 

   
neuer Schacht 3   (Lage in Oberhausen-Vonderort) 1898 Teufbeginn, 1899 erreicht dieser Schacht in 167m Teufe das Karbon, 1902 in Betrieb, 1903 Ausgliederung in eigenständige Zeche Vondern und Umbenennung in "Vondern 1", 1965 verfüllt

 

   
"Sterkrade 2"   (neben "Sterkrade 1") 1902 Teufbeginn, 1903 Ausgliederung in eigenständige Zeche Sterkrade, 1906 in Betrieb, 1971 Umbenennung in "Osterfeld 6", 1995 abgeworfen, 1996 verfüllt

 

   
neuer Schacht 3   (Lage in Essen-Frintrop, Kattendahl) 1904 Teufbeginn, im gleichen Jahr erreicht dieser Schacht in 143m Teufe das Karbon, 1905 in Betrieb, 1932 verfüllt

 

   

 

Quellen: - Huske, Joachim: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier, Bochum 1998, S. 588, S. 742-743

- Pamp, Fritz: eigene Aufzeichnungen (mein spezieller Dank für die Überlassung)

 


 

Lage der Schächte und der angrenzenden Grubenfelder um 1923

 

 

Legende:

A = Jacobi

B = Franz Haniel

C = Neumühl

D = Concordia

E = Roland

F = Mülh. Bergwerks-Verein

G = König Wilhelm

H = Prosper

10 = "Oberhausen 1"

11 = "Oberhausen 2"

12 = "Oberhausen 3"

     
     
grün = Grubenfeld der Gutenhoffnungshütte grau = angrenzende Grubenfelder weiß = unvollständig dargestelltes Grubenfeld