Zeche Minister Stein

Ort: Dortmund

Ortsteil: Eving

 

         

 

 

 

Schacht 1   1871 Teufbeginn, 1873 zeitweise Einstellung der Arbeiten wegen Wasserzuflüssen, 1874 erreicht dieser Schacht in 176m Teufe das Karbon, 1875 in Betrieb, 1927 bis unterhalb der 3.Sohle verfüllt, 1989 verfüllt

 

 
Schacht 2   (neben Schacht 1) 1891 Teufbeginn, 1892 erreicht dieser Schacht in 177m Teufe das Karbon, 1988 verfüllt

 

   
Schacht 3   (Lage im Ostfeld, an der Derner Str., 1300m östlich der Schachtanlage 1/2) 1901 Teufbeginn, 1902 erreicht dieser Schacht in 233m Teufe das Karbon, 1987 verfüllt

 

   
Schacht 4   ("Emil Kirdorf", neben der Schachtanlage 1/2) 1923 Teufbeginn, im selben Jahr in einer Teufe von 96m Unterbrechung der Arbeiten, 1925 Weiterteufen, 1926 in Betrieb, 1989 verfüllt

 

   
Schacht 5   (Lage im Nordfeld, Kirchderne, Auf der Wenge, 3,4 km nördlich der Schachtanlage 1/2/4) 1929 Teufbeginn, 1930 erreicht dieser Schacht in einer Teufe von 272m das Karbon, 1987 verfüllt

 

   
Schacht 6   ("Ernst-Brandi-Schacht", Lage im Nordfeld, Dortmund-Brechten, an der Evinger Str.) 1938 Teufbeginn, 1939 erreicht dieser Schacht in einer Teufe von 324m das Karbon, 1941 in Betrieb, 1987 verfüllt

 

   
Schacht 7   (neben der Schachtanlage 1/2/4) 1957 Teufbeginn, 1959 in Betrieb, 1987 verfüllt

 

   

 

Quellen: - Huske, Joachim: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier, Bochum 1998, S. 675-676

 


 

Lage der Schächte und der angrenzenden Grubenfelder um 1923

 

 

Legende:

A = Minister Achenbach

B = Adolf von Hansemann

C = Westhausen

D = Hansa

E = Kaiserstuhl

F = Scharnhorst

G = Gneisenau

H = Preussen

1 = "Fürst Hardenberg 2"

2 = "Fürst Hardenberg 1"

3 = "Minister Stein 1"

4 = "Minister Stein 2"

5 = "Minister Stein 4"

6 = "Minister Stein 3"

     
     
grün = Grubenfeld Ver. Stein & Hardenberg grau = angrenzende Grubenfelder weiß = unvollständig dargestelltes Grubenfeld