Zeche Mansfeld

Ort: Bochum

Ortsteil: Langendreer

 

         

 

 

 

"Friedrich Wilhelm"   (= "Urbanus", tonnlägig) 1875 aus Vereinigte Urbanus übernommen, 1904 aufgegeben und verfüllt

 

 
"Colonia"   1875 aus Colonia übernommen, 1907 umbenannt in Schacht 1, nach Stillegung 1963 offen gehalten für Robert Müser zwecks Wasserhaltung, 1969 verfüllt

 

   
Wetterschacht   (gebrochen) für Schacht "Friedrich Wilhelm" 1881 Teufbeginn, 1883 in Betrieb, danach nicht mehr genannt, Verbleib unbekannt

 

   
"Colonia 3"   (Lage Am Neggenborn, südlich von Schacht "Colonia") 1886 Teufbeginn und Erreichen des Karbons in 13m Teufe, 1891 in Betrieb, 1907 umbenannt in Schacht 3, 1963 verfüllt

 

   
"Colonia 2"   (Lage 100m neben Schacht "Colonia") 1897 Teufbeginn, 1899 in Betrieb, 1907 umbenannt in Schacht 4, nach Stillegung 1963 offen gehalten für Robert Müser zwecks Wasserhaltung, 1969 verfüllt

 

   
"Urbanus 5"   (Lage im Feld "Glückauf & Segen", Bochum-Querenburg, heute Kraftwerk der Universität) 1901 Teufbeginn, 1903 in Betrieb, 1907 umbenannt in Schacht 5, 1943 stillgelegt und aufgegeben

 

   
Schacht 6   1944 wieder in Betrieb, 1945 endgültig aufgegeben

 

   
Schacht 7   (Lage in Bochum-Langendreer-Kaltehart, südlich der B 226 und westlich vom ehemaligen Schacht "Urbanus") 1953 Teufbeginn, 1955 in Betrieb, 1963 verfüllt

 

   

 

Quellen: - Huske, Joachim: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier, Bochum 1998, S. 649-650

 


 

Lage der Schächte und der angrenzenden Grubenfelder um 1923

 

 

Legende:

A = Harpener Bergbau AG

B = Deutsch-Luxemb. AG

C = Gibraltar Erbstollen

D = stillgelegtes Feld

E = Klosterbusch

F = Constanze

G = Siebenplaneten

H = Bruchstraße

1 = Schacht 5

2 = "Urbanus" (?)

3 = Schacht 3

4 = Schacht 1

5 = Schacht 4

     
     
grün = Grubenfeld Mansfeld grau = angrenzende Grubenfelder weiß = unvollständig dargestelltes Grubenfeld