Zeche König Ludwig

Ort: Recklinghausen

Ortsteil: Suderwich / Süd

 

         

 

 

 

Schacht 1   (Lage in Recklinghausen-Süd) 1872 Teufbeginn, 1874 Absaufen des Schachtes und Stundung, 1881 Sümpfen und weiter teufen, im selben Jahr noch erneute Stundung wegen Wasserzuflüsse, 1882 Sümpfen, 1883 Weiterteufen und Erreichen des Karbons in 307m Teufe, 1885 in Betrieb, nach 1965 verfüllt

 

 
Schacht 2   (neben Schacht 1) 1889 Teufbeginn, 1894 in Betrieb, nach 1965 verfüllt

 

   
Schacht 3   (Lage 1000m südwestlich der Schachtanlage 1/2) 1894 Teufbeginn, 1895 erreicht dieser Schacht in 283m Teufe das Karbon, 1896 in Betrieb, 1942 geht der Schacht zu Bruch und wird aufgegeben

 

   
Schacht 4   (Lage in Recklinghausen-Suderwich) 1900 Teufbeginn, 1901 erreicht dieser Schacht in 445m Teufe das Karbon, 1902 in Betrieb, nach 1965 verfüllt

 

   
Schacht 5   (neben Schacht 4) 1900 Teufbeginn, 1902 in Betrieb, nach 1965 verfüllt

 

   
Schacht 6   (neben der Schachtanlage 1/2) 1902 Teufbeginn, 1903 erreicht dieser Schacht in 307m Teufe das Karbon, im selben Jahr in Betrieb, nach 1965 verfüllt

 

   
Schacht 7   (Lage in Recklinghausen-Suderwich) 1928 Teufbeginn, 1929 erreicht dieser Schacht in 438m Teufe das Karbon, 1930 in Betrieb, 1979 aufgegeben und verfüllt

 

   
Schacht 8   (neben Schacht 7) 1928 Teufbeginn, 1929 erreicht dieser Schacht in 438m Teufe das Karbon, 1930 in Betrieb, 1972 verfüllt

 

   

 

Quellen: - Huske, Joachim: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier, Bochum 1998, S. 586-588

 


 

Lage der Schächte und der angrenzenden Grubenfelder um 1923

 

 

Legende:

A = Ewald Fortsetzung

B = General Blumenthal

C = Recklinghausen

D = Friedrich der Große

E = Victor

F = Ickern

G = Emscher Lippe

1 = Schacht 5

2 = Schacht 4

3 = Schacht 6

4 = Schacht 2

5 = Schacht 1

6 = Schacht 3

     
     
grün = Grubenfeld König Ludwig grau = angrenzende Grubenfelder weiß = unvollständig dargestelltes Grubenfeld