Zeche Germania

Ort: Dortmund

Ortsteil: Marten

 

         

 

 

 

Nebenanlagen  

Kokereien:

1879-1930 auf der Schachtanlage 1/4

1883-1929 auf der Schachtanlage 2/3

Brikettfabriken:

keine Brikettproduktion

 

 
Unglücke  

25.März 1874: Schlagwetterexplosion auf Schacht 1 mit 3 Todesopfern

14.Januar 1875: Schlagwetterexplosion auf Schacht 1 mit 6 Todesopfern

03.Februar 1877: Schlagwetterexplosion auf Schacht 1 mit 9 Todesopfern

11.September 1883: Schlagwetterexplosion auf Schacht 1 mit 3 Todesopfern

16.Mai 1892: Schlagwetterexplosion mit 4 Todesopfern

07.März 1917: Schlagwetterexplosion auf Schacht 4 mit 3 Todesopfern

26.Juni 1920: Schlagwetterexplosion auf Schacht 4 mit 4 Todesopfern

22.Oktober 1925: Unglück im Blindschacht ohne nähere Ursachenangabe auf der Schachtanlage 1/4 mit 6 Todesopfern

29.November 1929: Kesselexplosion über Tage auf der Schachtanlage 1/4 mit 3 Todesopfern

 

   
Höchste Förderung  

1822300 Tonnen im Jahre 1964 mit 4427 Beschäftigten

im Verbund mit Zollern: zusammen 1268550 Tonnen im Jahre 1940 mit 3516 Beschäftigten

 

   

 

Quellen: - Huske, Joachim: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier, Bochum 1998, S. 360-363

 


 

Zahlen zur Produktion und Belegschaftsentwicklung

Quellen-Nr. Jahr Förderung in t Belegschaft Koksproduktion in t Brikettproduktion in t
1.)* 1952 721350 3451 keine keine
1.)* 1953 763280 4067 keine keine
  1954        
2.) 1955 1.645150 6663 keine keine
2.) 1956 1.862660 6689 keine keine
3.) 1957 1.881250 6835 keine keine
3.) 1958 1.744300 6344 keine keine
4.) 1959 1.675100 5752 keine keine
4.) 1960 1.740020 5411 keine keine
5.) 1961 1.635800 5045 keine keine
5.) 1962 1.783100 4870 keine keine
6.) 1963 1.798300 4581 keine keine
6.) 1964 1.822300 4427 keine keine
7.) 1965 1.655900 4099 keine keine
7.) 1966 1490700 3684 keine keine
8.) 1967 1.540200 3711 keine keine
8.) 1968 1.596500 3463 keine keine
9.) 1969 1.453300 3213 keine keine
9.) 1970 1.357600 2696 keine keine

*= Daten einschließlich der Schachtanlage Zollern 1/3

Quellen:

1.) Jahrbuch des deutschen Bergbaus, Jahrgang 1954, Hg. Bergassessor a.D. Dr.Ing. Wilhelm de la Sauce, Bergassessor a.D. Paul Schorn, Bergassessor a.D. Emil Schrödter, Verlag Glückauf GmbH, Essen 1954, S. 93

2.) Jahrbuch des deutschen Bergbaus, Jahrgang 1957, Hg. Ministerialrat a.D. Wolfgang Raack, Bergassessor a.D. Paul Schorn, Bergassessor a.D. Emil Schrödter, Verlag Glückauf GmbH, Essen 1957, S. 82

3.) Jahrbuch des deutschen Bergbaus, Jahrgang 1959, Hg. Ministerialrat a.D. Wolfgang Raack, Bergassessor a.D. Paul Schorn, Bergassessor a.D. Emil Schrödter, Verlag Glückauf GmbH, Essen 1959, S. 54

4.) Jahrbuch des deutschen Bergbaus, Jahrgang 1961, Hg. Ministerialrat a.D. Wolfgang Raack, Bergassessor a.D. Paul Schorn, Bergassessor a.D. Emil Schrödter, Verlag Glückauf GmbH, Essen 1961, S. 48

5.) Jahrbuch des deutschen Bergbaus, Jahrgang 1963, Hg. Ministerialrat a.D. Wolfgang Raack, Bergassessor a.D. Paul Schorn, Bergassessor a.D. Emil Schrödter, Verlag Glückauf GmbH, Essen 1963, S. 46

6.) Jahrbuch des deutschen Bergbaus, Jahrgang 1965, Hg. Bergassessor a.D. Paul Schorn, Bergassessor a.D. Emil Schrödter, Bergrat a.D. Hans-Gerhard Willing, Verlag Glückauf GmbH, Essen 1965, S. 46

7.) Jahrbuch für Bergbau, Energie, Mineralöl und Chemie, Jahrgang 1967, Dr. jur. Heinz Reintges,  Bergassessor a.D. Paul Schorn, Bergassessor a.D. Emil Schrödter, Bergrat a.D. Hans-Gerhard Willing, Verlag Glückauf GmbH, Essen 1967, S. 43

8.) Jahrbuch für Bergbau, Energie, Mineralöl und Chemie, Jahrgang 1969, Dr. jur. Heinz Reintges,  Bergassessor a.D. Paul Schorn, Bergassessor a.D. Emil Schrödter, Bergrat a.D. Hans-Gerhard Willing, Verlag Glückauf GmbH, Essen 1969, S. 27

9.) Jahrbuch für Bergbau, Energie, Mineralöl und Chemie, Jahrgang 1971, Dr. jur. Heinz Reintges,  Bergassessor a.D. Paul Schorn, Bergassessor a.D. Emil Schrödter, Bergrat a.D. Hans-Gerhard Willing, Verlag Glückauf GmbH, Essen 1971, S. 62

Hinweis in eigener Sache:

Die Zahlen wurden den angegebenen Quellen entnommen, jedoch wird auf die Richtigkeit der Daten keine Gewährleistung gegeben, da Schreib- oder Rechenfehler immer einmal auftreten können (Nobody is perfect...). Da eine Statistik über einen längeren Zeitraum hinweg sehr zeitaufwendig ist, wird die obige Tabelle nach und nach und in lockeren Abständen erweitert. Lassen Sie sich darüber über den Newsletter informieren.