Zeche Deutscher Kaiser (ab 1918 Friedrich Thyssen)

Ort: Duisburg

Ortsteil: Hamborn / Aldenrade / Marxloh / Bruckhausen / Wittfeld

 

         

 

 

 

"Hamborn 1"   (Lage nordwestlich vom Bahnhof Neumühl) 1871 Teufbeginn und im gleichen Jahr umbenannt in Schacht "Deutscher Kaiser 1", 1874 erreicht dieser Schacht in 129m Teufe das Karbon, 1876 in Betrieb, 1958 verfüllt

 

 
Wetterschacht   1881 Teufbeginn, 1883 in Betrieb, vermutlich bald wieder aufgegeben und verfüllt

 

   
Schacht 2   (Lage in Aldenrade, 2,1km nordwestlich von Schacht 1) 1888 Teufbeginn, 1890 Fließsandeinbruch, der Schacht säuft ab und wird daraufhin gesümpft, 1894 erreicht er in 234m Teufe das Karbon, 1896 in Betrieb, 1977 verfüllt

 

   
Schacht 3   (Lage in Bruckhausen, 2,3km westlich von Schacht 1) 1889 Teufbeginn, 1892 erreicht dieser Schacht in 176 Teufe das Karbon, 1895 in Betrieb, nach 1963 verfüllt

 

   
Schacht 4   (Lage in Wittfeld, 1,6km südlich Schacht 1) 1899 Teufbeginn, 1902 erreicht dieser Schacht in 122m Teufe das Karbon, 1903 in Betrieb, 1959 stillgelegt, 1960 verfüllt

 

   
Schacht 5   (neben Schacht 2) 1901 Teufbeginn, 1908 erreicht dieser Schacht in 237m Teufe das Karbon, 1910 in Betrieb, 1977 verfüllt

 

   
Schacht 6   (neben Schacht 1) 1903 Teufbeginn, 1905 erreicht dieser Schacht in 119m Teufe das Karbon, 1908 in Betrieb, 1977 verfüllt

 

   
Schacht 7   (200m südlich von Schacht 3) 1905 Teufbeginn, 1906 erreicht dieser Schacht in 168m Teufe das Karbon, 1907 in Betrieb, nach 1963 verfüllt

 

   
Schacht 8   (neben Schacht 4) 1905 Teufbeginn, die Arbeiten werden später jedoch wieder gestundet, 1922 erneuter Teufbeginn, 1924 erreicht dieser Schacht in 180m Teufe das Karbon, 1925 in Betrieb, 1960 verfüllt

 

   
Spülschacht Nr. 1   ("Ottostraße") 1906 Teufbeginn, 1908 in Betrieb, Verfüllung nicht bekannt

 

   
Spülschacht Nr. 2   ("Pollmannshof", Lage 1,5km östlich der Schachtanlage 2/5) 1907 Teufbeginn, 1910 erreicht dieser Schacht in 250m Teufe das Karbon, 1911 in Betrieb, 1962 aufgegeben und bis 8.Sohle verfüllt

 

   
Spülschacht Nr. 3   ("Rönsberghof", Lage in Duisburg-Beeck) 1908 Teufbeginn, 1910 in Betrieb, 1915 selbständige Zeche Rönsberghof, 1964 aufgegeben und verfüllt

 

   
Spülschacht Nr. 4   ("Matenastraße", Lage in Alsum, 600m nordwestlich der Schachtanlage 3/7) 1911 Teufbeginn, 1912 erreicht dieser Schacht in 148m Teufe das Karbon, 1913 in Betrieb, 1918 stillgelegt, 1936 aufgegeben

 

   
Spülschacht Nr. 5   ("Lohhof") 1914 Teufbeginn, 1916 in Betrieb, 1936 aufgegeben

 

   

 

Quellen: - Huske, Joachim: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier, Bochum 1998, S. 221-223, S. 328-330

 


 

Lage der Schächte und der angrenzenden Grubenfelder um 1923

 

 

Legende:

A = Wehofen

B = Walsum

C = Rheinland

D = Rheinpreussen

E = Westende

F = Neumühl

G = Franz Haniel

1 = Schacht 5

2 = Schacht 2

3 = Schacht 1

4 = Schacht 6

5 = Schacht 3

6 = Schacht 7

7 = Schacht 4

8 = "Rönsberghof"

     
     
grün = Grubenfeld Friedrich Thyssen grau = angrenzende Grubenfelder weiß = unvollständig dargestelltes Grubenfeld