Zeche Bruchstrasse

Ort: Bochum

Ortsteil: Langendreer

 

         

 

 

 

erster Schacht   1872 Teufbeginn, im gleichen Jahr wird in 7m Teufe das Karbon erreicht, 1873 geht der Schacht in 20m Teufe zu Bruch, er wird aufgegeben und verfüllt

 

 
Schacht 1   (Lage 48m weiter südlich vom Ansatzpunkt des ersten Schachtes, heute "Opel"-Werk III) 1872 Teufbeginn und Erreichen des Karbons in 12m Teufe, 1874 in Betrieb, 1905 geht der Schacht zwischen der 3. und 4.Sohle zu Bruch, er wird bis zur 2.Sohle verfüllt und neu abgeteuft, 1906 Wiederinbetriebnahme, 1925 erhält der Schacht den Namen "Gustav", nach 1962 verfüllt

 

   
Wetterschacht   (gebrochen, 30m seiger und dann tonnlägig bis 2.Sohle) 1878 Teufbeginn und im selben Jahr in Betrieb, weitere Daten fehlen

 

   
Bergeschacht   (für Vollversatzförderung, 36m Teufe) 1891 abgeteuft, weitere Daten fehlen

 

   
Schacht 2   (Lage 100m südwestlich von Schacht 1) 1895 Teufbeginn, 1896 in Betrieb, nach 1962 verfüllt

 

   
Schacht 3   (Lage 900m nordöstlich der Schachtanlage 1/2) 1907 Teufbeginn, 1908 ab 2.Sohle in Betrieb, nach 1962 verfüllt

 

   
Schacht 4   (Lage 1,1km südwestlich der Schachtanlage 1/2) 1914 Teufbeginn und Erreichen des Karbons in 20m Teufe, 1916 ab 3.Sohle in Betrieb, 1928 geht der Schacht im Bereich der 3.Sohle zu Bruch, er wird repariert und später wieder in Betrieb genommen, nach 1962 verfüllt

 

   

 

Quellen: - Huske, Joachim: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier, Bochum 1998, S. 149-150

 


 

Lage der Schächte und der angrenzenden Grubenfelder um 1923

 

 

Legende:

A = Harpener Bergbau AG

B = Mansfeld

C = Siebenplaneten

1 = Schacht 4

2 = Schacht 1

3 = Schacht 2

4 = Schacht 3

     
     
grün = Grubenfeld Buchstraße grau = angrenzende Grubenfelder weiß = unvollständig dargestelltes Grubenfeld