Zeche Hörder Kohlenwerk

Ort: Dortmund

Ortsteil: Brackel / Asseln

 

         

 

 

 

Schacht "Schleswig 1"   (Förderschacht) 1859 aus 1873 Teufbeginn, mehrfach Unterbrechung wegen Wasserzuflüsse, 1874 Wasserzuflüsse und Teufunterbrechungen, 1875 Stundung in 194m Teufe, 1876 Sümpfen und Weiterteufen, Stundung in 202m Teufe wegen starker Wasserzuflüsse, Schacht säuft ab, 1882 Sümpfen, 1883 Weiterteufen, 1884 in 228m Teufe zu starke Wasserzuflüsse, Teufeinstellung und erneutes Absaufen des Schachtes, 1885 Sümpfen, 1886 Weiterteufen, in 230m Teufe zu starke Wasserzuflüsse, endgültige Teufeinstellung und Absaufen, 1892 Sümpfen und erneutes Absaufen wegen Pumpenschadens, 1894 erneute Sümpfversuche und Aufgabe des Schachtes, 1912 Umbenennung in Schacht 2 und als Wetterschacht in Betrieb, 1967 stillgelegt

 

 
zweiter Schacht   (Lage 80m südlich vom ersten Schacht) 1888 Teufbeginn, 1891 erreicht dieser Schacht in 257m Teufe das Karbon, Auffahrung einer Unterfahrungsstrecke in 270m Teufe zum Abzapfen der Wässer im ersten Schacht, 1899 in Betrieb, 1901 wegen Wassereinbruch und Schlagwetterexplosion Absaufen, sofortiges Sümpfen, 1912 umbenannt in Schacht 1, 1967 stillgelegt

 

   
Schacht 3   (Lage 70m östlich der beiden ersten Schächte) 1894 Teufbeginn, 1896 in 195m Teufe starke Wasserzuflüsse, Absaufen und Sümpfen, 1898 in Betrieb, 1967 stillgelegt

 

   
Schacht 4   (Lage 1,5km westlich der Schachtanlage 1/2/3) 1930 Teufbeginn, in 15m Teufe Stundung wegen Wirtschaftskrise, 1934 Weiterteufen, 1935 erreicht dieser Schacht in 270m Teufe das Karbon, 1937 in Betrieb, 1938 Umbenennung in "Gustav 1", 1967 stillgelegt, 1968 verfüllt

 

   
Schacht 5   (neben Schacht 4) 1934 Teufbeginn, 1935 in Betrieb, 1938 Umbenennung in "Gustav 2", 1967 stillgelegt, 1968 verfüllt

 

   
"Ostschacht"   (Wetterschacht im Ostfeld an der Schaarstraße) 1955 Teufbeginn, 1956 erreicht dieser Schacht in 296m Teufe das Karbon, 1958 Inbetriebnahme, 1966 aufgegeben

 

   

 

Quellen: - Huske, Joachim: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier, Bochum 1998, S. 48-50

 


 

Lage der Schächte und der angrenzenden Grubenfelder um 1923

 

 

Legende:

A = Ickern

B = Erin

C = Graf Schwerin

D = Westhausen

E = Stein & Hardenberg

F = Minister Achenbach

1 = Schacht 2

2 = Schacht 1

3 = Schacht 3

     
     
grün = Grubenfeld Adolf von Hansemann grau = angrenzende Grubenfelder weiß = unvollständig dargestelltes Grubenfeld